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Rebalancing im Portfolio: Warum die meisten Anleger es zu spät oder gar nicht machen

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  Wer sein Geld in ETFs oder über einen Robo-Advisor anlegt, hört früher oder später das Wort „ Rebalancing ". Doch was steckt dahinter — und warum ignorieren so viele Privatanleger diesen wichtigen Schritt? Was ist Rebalancing? Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Portfolio mit einer gewünschten Aufteilung von 70 % Aktien und 30 % Anleihen. Nach einem Jahr starker Aktienmärkte hat sich die Gewichtung verschoben: Aktien machen nun 82 % aus, Anleihen nur noch 18 %. Ihr Portfolio ist risikoreicher geworden — ohne dass Sie eine bewusste Entscheidung getroffen haben. Rebalancing bedeutet: Sie bringen das Portfolio durch Kauf oder Verkauf einzelner Positionen wieder auf die ursprüngliche Zielgewichtung zurück. Sie verkaufen also einen Teil der gut gelaufenen Aktien und kaufen Anleihen nach — oder investieren neue Einzahlungen gezielt in die untergewichtete Anlageklasse. Warum tun es die wenigsten? Das klingt logisch — und trotzdem zeigt die Praxis: Die meisten Privatanleger rebalan...